Großinvestition eröffnet völlig neue Recyclingmöglichkeiten

Presse,11 März, 2024

Eine neue Investition ermöglicht es Polykemi und der Tochtergesellschaft Rondo Plast, völlig neue Materialquellen zu verarbeiten und so Lieferanten und Kunden zu helfen, ihre Recyclingquote weiter zu erhöhen – ein großer Gewinn für das Klima und die Wirtschaft.

Das in Ystad ansässige Unternehmen Rondo Plast hat fast eine Million Euro in eine neue Kunststoffpresse investiert, die Produktionsabfälle verdichtet sowie in eine neue Schneidemaschine. Mit einer Kapazität von 4.000 Tonnen Material pro Jahr bietet der Kunststoffverdichter dem Unternehmen neue Möglichkeiten.

„Dank der Investition können wir jetzt mehr wiederverwertbare Kunststoffanteile und Produktionsabfälle von unseren Lieferanten verarbeiten als zuvor“, sagt Patrik Lindqvist, strategischer Einkäufer bei Rondo Plast.

„In einigen Fällen wurde dieses Material zuvor als thermischer Abfall verwertet, aber jetzt können wir es aufwerten und in unsere Produktion von hochwertigen recycelten Kunststoffcompounds wiederverwenden.“

Das Förderband bringt das Material zur Mühle und dann zur Verdichtungsanlage.
Staub und Späne aus der Bearbeitung oder dem Fräsen von Kunststoffteilen, die nicht gemahlen werden müssen, sondern direkt in die Verdichtung gehen.

Das Förderband bringt das Material zur Mühle und dann zur Verdichtungsanlage.

Staub und Späne aus der Bearbeitung oder dem Fräsen von Kunststoffteilen, die nicht gemahlen werden müssen, sondern direkt in die Verdichtung gehen.

Erhöhte Anzahl von Quellen und Lieferanten

Seit 1980 hat sich Rondo Plast auf die Entwicklung und Herstellung von maßgeschneiderten Kunststoffcompounds aus recycelten Rohstoffen spezialisiert. Die neue Kunststoffpresse befindet sich in der Produktionsstätte in Ystad und ist die erste ihrer Art, die von der Polykemi Group erworben wurde. Dieser innovative Verdichter verarbeitet hochwertige Industrieabfälle, darunter Fasern, Seile, Vliesstoffe, Kunststofffolien, Etiketten, Staub und Späne.

„Es handelt sich um eine für uns völlig neue Produktionstechnologie, die es uns ermöglicht, eine wesentlich breitere Palette von Materialien zu verarbeiten, die wir zuvor aufgrund ihrer Form oder geringen Dichte nicht verarbeiten konnten“, erklärt Lindqvist.

„Dadurch haben wir nicht nur Zugang zu mehr Quellen und eine größere Anzahl von Lieferanten, sondern arbeiten auch noch nachhaltiger.“

Ein Teil der Investition besteht aus einer zusätzlichen Schneidemaschine, die es ermöglicht, längere oder verhedderte Faserstücke und Seile zu verarbeiten. Diese Investition bedeutet nicht nur, dass neue Materialquellen in einer verwertbaren Form in den Verdichter gelangen, sondern erhöht auch die Kapazität und optimiert die allgemeinen Recyclingaktivitäten für Rondo Plast.

Vliesstoffabfälle aus der Hygieneindustrie, z. B. aus der Windelproduktion, die Rondo Plast nun recyceln kann.
Polyamidfasern aus der Herstellung von z. B. Kleidung und Teppichen.

Vliesstoffabfälle aus der Hygieneindustrie, z. B. aus der Windelproduktion, die Rondo Plast nun recyceln kann.

Polyamidfasern aus der Herstellung von z. B. Kleidung und Teppichen.